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Auslegung hochbelasteter Drehverbindungen (HBDV)

Finanzierung: BMWi über den Projektträger Jülich (PTJ)

Laufzeit: 01.10.2018 bis 30.09.2021

Das Verbundprojekt „Auslegung hochbelasteter Drehverbindungen“ thematisiert Drehverbindungen für den Einsatz als Rotorblattlager in Windenergieanlagen. Das Rotorblattlager dient als Verbindung zwischen Rotornabe und Rotorblatt und gewährleistet die aerodynamische Reglung der Leistung und Lasten. Rotorblattlager werden oszillierend und nicht rotierend betrieben. Diese Einsatzart ist wenig erforscht, weshalb bisher keine zertifizierten Ansätze zur Lebensdauerabschätzung oder Auslegung dieser Lager bezüglich Ermüdungs- und Verschleißerscheinungen existieren. Um diese Lücke zu schließen, beschäftigen sich die fünf kooperierenden Forschungsstellen im Verbundprojekt mit den Themen Modellierung der Beanspruchungen, Laufbahnermüdung, Korrosion und Verschleiß, Käfigdesign, Schadensfortschreiten und der Zuverlässigkeit der Baugruppe hochbelastete Drehverbindung (HBDV).
Am Institut für Maschinelle Anlagentechnik und Betriebsfestigkeit wird ein Zuverlässigkeitsmodell für die HBDV entwickelt, dass alle o.g. Einflüsse auf den Ausfall der Baugruppe und damit deren Zuverlässigkeit berücksichtigen kann. Mit diesem soll das Ziel erreicht werden, die Ausfallwahrscheinlichkeit für eine konkrete HBDV unter definierten Betriebsbedingungen abzuschätzen.

Kontakt: Mats Jensen, M.Sc.

Prüfhalle, Raum 251
Telefon: +49 (0) 53 23 - 72 2538
mats.jensen@imab.tu-clausthal.de